8 Millionen Euro Wachstumskapital für Tech-Startup Zenjob

Berlin/München, 13. Sept 2017 – Das Berliner Startup Zenjob hat seine Series-A Finanzierung in Höhe von 8 Millionen Euro unter Führung des Wachstumsinvestors Acton Capital Partners gemeinsam mit dem Schweizer Early-Stage Investor Redalpine, dem US Fonds 500 Startups aus dem Silicon Valley sowie dem Seed Investor Atlantic Labs aus Berlin abgeschlossen. Im März hatte Zenjob bereits 3 Millionen aufgenommen, nun haben die Investoren die Runde auf insgesamt 8 Millionen Euro erweitert. Zenjob ist ein digitalisierter Personaldienstleister für studentische Zeitarbeit.

Unternehmen auf der Suche nach studentischen Aushilfskräften können bei Zenjob unkompliziert Personal anfragen und buchen. Zenjob greift auf einen großen Pool an qualifizierten studentischen Hilfskräften zurück, die auf Anfrage auch sehr kurzfristig an die Unternehmen vermittelt werden können. Durch ein sorgfältiges Bewerbungsverfahren sowie kontinuierliche Bewertungen "on the job" sichert Zenjob die Qualität der studentischen Mitarbeiter auf der Zenjob-Plattform. Weiterhin übernimmt das Startup für Geschäftskunden den gesamten Verwaltungsaufwand: Die vermittelten Studenten sind bei Zenjob angestellt und versichert, die Unternehmen erhalten lediglich eine Rechnung über die geleisteten Arbeitsstunden.

Für Studenten bietet Zenjob ein hohes Maß an Flexibilität und Abwechslung. Per App entscheiden Studenten ob und für welchen Zeitraum sie einen Job annehmen wollen. Die Jobs sind auf die jeweiligen Kompetenzen und Interessen der einzelnen Studenten zugeschnitten. Die Bezahlung der Studenten erfolgt bei Zenjob jeweils umgehend nach Abschluss der Tätigkeiten. Der geringe Verwaltungsaufwand erlaubt einen fairen Lohn: Wer bei Zenjob arbeitet, erhält mindestens einen Bruttostundenlohn von 10 Euro.

Mit dem frischen Kapital plant Zenjob seinen Service in Deutschland weiter auszubauen, unter anderem ist eine Ausweitung in die Städte München, Köln und Hamburg vorgesehen.

Zenjob wurde im Dezember 2015 in Berlin gegründet. Mittlerweile stellt das Unternehmen Mitarbeiter für mehr als 450 Unternehmen und hat über 1.500 Studenten als Zenjob-Mitarbeiter im Einsatz. Zenjob arbeitet vor allem mit Unternehmen aus dem Einzelhandel zusammen. Zu den Kunden zählen die Sheraton Hotels, die Modekette Gerry Weber oder Edeka. Mit seinem Service vereinfacht Zenjob Studenten den Zugang zu Nebenjobs und bietet ihnen darüber hinaus Einblick in verschiedene Branchen, Unternehmen und Tätigkeiten. Hinter dem Berliner Startup stecken die Gründer Fritz Trott, Cihan Aksakal und Frederik Fahning. Cornelius Rantzau und Arvid Seeberg-Elverfeldt verstärken das Management seit 2017.

Sebastian Wossagk, Managing Partner bei Acton: „Unterstützt von intelligenter Technologie bietet Zenjob Studenten die Möglichkeit, flexibel und schnell gut bezahlte Jobs zu finden. Gleichzeitig profitieren die Unternehmen davon, sehr einfach und vor allem kurzfristig qualifizierte studentische Hilfskräfte beschäftigen zu können. Das rasante Wachstum des Unternehmens in den letzten Monaten hat uns bestärkt Zenjob auch zukünftig weiter zu unterstützen ”.

„Die rasante Entwicklung bisher hat die starke Akzeptanz von Zenjob im Markt gezeigt, sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite. Durch den starken Fokus auf die Technologie lässt sich der traditionell hohe administrative Aufwand für beide Seiten auf ein Minimum reduzieren und die rasche Vermittlung von Jobs und Studenten garantieren. Ebenso ist es Zenjob gelungen, innerhalb kurzer Zeit skalierbare Prozesse aufzusetzen, um hohe Qualität sicherzustellen. Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit dem Team noch weiter zu verstärken", so Harald Nieder, Partner bei Redalpine.

Fritz Trott, CEO und Mitgründer von Zenjob: „Externes Personal wird in Zukunft nirgends schneller und besser zu bekommen sein als über Zenjob. Mit unserer Technologie bedienen wir Personalanfragen innerhalb weniger Minuten. Durch unser digitales Qualitätsmanagement erleben unsere Kunden einen sehr guten Service. Und unseren Studenten zahlen wir einen überdurchschnittlichen Lohn – mindestens € 10,00 Euro, im Durchschnitt sogar € 11,30 pro Stunde.

Der Verwaltungsaufwand für flexible Arbeitseinsätze ist für Unternehmen sehr hoch, wodurch gerade bei kurzfristigem, zum Beispiel krankheitsbedingtem Bedarf viele Positionen unbesetzt bleiben. Durch unsere proprietäre Technologie nehmen wir den Unternehmen sämtliche Verwaltungsaufgaben und können so auch bei sehr kurzfristigen Anfragen eine reibungslose Abwicklung zusichern.“