Warum Semesterferien längst nicht immer Urlaub bedeuten

Mehr als die Hälfte der Studierenden verdient sich neben dem Studium Geld dazu. In den Semesterferien ist dafür besonders viel Zeit. Zenjob bringt arbeitswillige Studierende mit dem passenden Aushilfsjob zusammen - und nimmt beiden Seite eine Menge Papierkram ab.

Der Großteil der Berliner Studierenden befindet sich gerade in den wohl verdienten Semesterferien. Doch die bedeuten für die meisten längst nicht nur Entspannung. Denn mit 56% verdient sich mehr als die Hälfte der Studenten den Lebensunterhalt zumindest in Teilen durch Neben- und Ferienjobs selbst. Bei knapp 175.000 eingeschriebenen Studierenden an den Berliner Hochschulen drängen damit jeden Sommer Tausende von ihnen auf den Arbeitsmarkt.

Die klassischen Ferienjobs, bei denen Studenten mehrere Wochen am Stück als Vollzeitkraft in der freien Zeit aushelfen, sind jedoch meist bereits Monate im Vorraus besetzt. Zudem passt dieses Arbeitsmodell nicht zu jedem Studenten. Schließlich müssen sie je nach Fachrichtung auch in der vorlesungsfreien Zeit Hausarbeiten schreiben oder oder für Prüfungen lernen. Und sicherlich hat der eine oder andere Student auch keine Lust wochenlang am Stück zu arbeiten und will die Ferien stattdessen für Reisen und Festivals nutzen. Begehrt sind daher Jobs, bei denen man bei Bedarf ein bisschen Geld verdienen kann und im besten Fall nicht zeitlich gebunden ist.

Ein Blick auf die Jobsektion von eBay-Kleinanzeigen und andere einschlägige Portale verrät, dass solche kurzfristigen Aushilfsjobs in den Bereichen Gastronomie, Verkauf und Logistik in der Hauptstadt zu Genüge angeboten werden. Doch Angebot und Nachfrage finden nicht so einfach zueinander. Das ist kein Wunder, denn alleine mit dem Schalten der Anzeige ist es nicht getan: Die Arbeitssuchenden müssen sich bewerben, das Unternehmen muss Telefonate und Auswahlgespräche führen. Hat das Unternehmen sich für einen Bewerber entschieden, muss die Aushilfe angemeldet werden. Das bedeutet einen zu großen Administrationsaufwand, der sich für viele - vor allem kleinere Unternehmen - nicht rentiert. Gerade wenn ein Angestellter ausgefallen ist und schnell Ersatz gefunden werden will oder unerwartet viel Arbeit hereinkommt, ist das nicht zu schaffen.

Hier wollen wir von Zenjob Abhilfe schaffen. Wir haben es uns zur Aufgaben gemacht Unternehmen Personal für kurzfristige Aufgaben oder Jobs zu vermitteln. Etwa 60% unserer Talents - so nennen wir unsere Arbeitskräfte - sind Studenten. Denn die eignen am besten für die Plattform: Sie sind zeitlich flexibel und wollen auch in sonst unliebsamen Schichten wie etwa am Wochenende oder nachts arbeiten. Außerdem sind sie zuverlässig und benötigen eine kurze Einarbeitungszeit. Besonders zu Gute kommt Studenten, dass das verdiente Geld nicht erst Ende des Monats auf dem Konto landet. Stattdessen wird ein Abschlag von 50% des Lohnes bereits 48 Stunden nach Beschäftigung überwiesen. So kann man sich schnell einmal aushelfen, wenn es Mitte des Monats finanziell klemmt.

Für die Unternehmen beseitigt unser Service vor allem den großen Verwaltungsaufwand bei der Personalsuche. Nach einmaliger kostenloser Registrierung gibt das Unternehmen einfach die zu besetzenden Stellen an, Papierkram wie Lohnkosten und Versicherungen werden von Zenjob abgedeckt. Für die gebuchten Mitarbeiter erhält das Unternehmen dann monatlich eine einzige Rechnung. Gerade für mittelständische und kleine Unternehmen ist das ein interessantes  Angebot. Für sie ist eine klassischer Zeitarbeitsfirma oft zu teuer. Dabei kommt vom bezahlten Lohn meist nur ein Bruchteil beim Arbeitnehmer an. Wir hingegen zahlen faire Löhne und mit mindestens 10 € die Stunde mehr als den gesetzlichen Mindestlohn. Während bei anderen Personalvermittlern außerdem oft Wochen im Vorraus gebucht werden muss, können Unternehmen bei Zenjob mit einer Vorlaufzeit von nur 2 Stunden Personal anfordern. Und das hat einen hohen Stellenwert bei den Unternehmen: Die kurzfristige Besetzung bewerten die Kunden mit 37% als zweitwichtigste Anforderung an Zenjob, nach der Qualität des Personals (42%).