Geld verdienen in Berlin? Wir zeigen wie!

Ob aufgrund des Studiums, der immer weiter wachsenden und gedeihenden Startup-Szene oder wegen dem Ruf als Schlaraffenland für Technojünger: Immer mehr Menschen aus aller Welt zieht es in die deutsche Hauptstadt. Klar, Berlin hat schließlich auch einiges zu bieten. Ein unschöner Effekt ist allerdings, dass es immer schwieriger wird, eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finden. Und die Mieten werden immer teurer. Gerade Studenten bringt das in eine schwierige Lage. Wie soll man sich neben dem Lebensunterhalt auch weiterhin die ein oder andere Reise oder wilde Partynacht finanzieren? 


Wir zeigen Dir, wie Du als Student in Berlin schnell Geld verdienen kannst:

 

Ein filmreifer Nebenjob

Was haben Mockingjay 2Bridge of SpiesBerlin Station und die fünfte Staffel von Homeland gemein? Die Filme und Serien wurden alle zumindest in Teilen in Berlin gedreht. Nicht zuletzt aufgrund der attraktiven deutschen Filmförderprogramme klopft Hollywood immer öfter an die (Berliner) Tür.


Und es braucht kein herausragendes Talent oder eine Schauspielausbildung, um neben der Uni ein bisschen von diesem Rampenlicht abzubekommen. Bei Film- und TV-Produktionen braucht es schliesslich auch Statisten und Komparsen. Auch im deutsche Fernsehen lässt sich ein bisschen Geld dazuverdienen: Wer sich nicht zu schade ist, kann sich als Darsteller in einer Doku-Soap, Teilnehmer in einer Talkshow oder Kandidat in einer Gameshow verdingen.


So lässt sich ab und an ein bisschen Extra-Geld verdienen - und unter Umständen trifft man sogar einen bekannten Schauspieler!

 

Flexible Nebenjobs: Kellnern, ausfahren, kassieren, im Büro aushelfen uvm.

Studenten kennen das Dilemma: Während man zu Anfang des Semester in der Regel noch einen recht entspannten Stunden- und Lernplan hat, kann es in Prüfungszeiten ganz schön stressig werden. Wer einen Studentenjob in einem Restaurant, Supermarkt oder Büro annimmt, verpflichtet sich in der Regel, dort kontinuierlich zu arbeiten. Ganz schön unpraktisch, auch wenn unter dem Semester einmal unerwartet viel Arbeit ansteht, etwa aufgrund eines Referats.


Bei Zenjob können sich Studenten flexibel entscheiden, wann sie arbeiten möchten. Man bewirbt sich einmal und hat dann Zugriff auf hunderte von Nebenjobs. Dann entscheidet man einfach, wann, wie oft und was man gerne arbeiten möchte. Und da wir das Jahr 2016 schreiben, funktioniert das alles über das Smartphone.

 

Geld verdienen am Handy

Apropos Smartphone - auch mit dem Handy lässt sich heutzutage Geld verdienen. Dabei wird man für kleinere Aufgaben, wie zum Beispiel für das Fotografieren eines Aufstellers im Supermarkt oder eines Produkts im Regal, entlohnt. So kann eine Marke nachvollziehen wie sie in einem Laden positioniert und präsentiert wird, ohne eigenen Mitarbeiter vor Ort zu senden. Auch für das Ausfüllen von Umfragen kann man sich bezahlen lassen.
Natürlich kann man sich mit solchen kleinen Jobs keine goldene Nase verdienen. Die Eurobeträge im niedrigen einstelligen Bereich, die für solche Dienste meist bezahlt werden werden für die Miete auf keinen Fall reichen. Dafür aber bestimmt für das eine oder andere Extrabier, wenn man am Wochenende mit seinen Freunden loszieht.

 

Gewinnbringendes Ausmisten

Die meisten von uns haben haufenweise Sachen, die wir nicht mehr benutzen und die nur bei uns zuhause rumliegen. Der Pulli, den wir die letzten drei Jahren nicht getragen haben, das alte Smartphone, das seitdem das neue iPhone drausen ist, einsam in der Schublade liegt oder die Inliner, die schon von einer dicken Schicht Spinnennetze bedeckt sind.


Zeit, endlich einmal ausmisten! Das sorgt nicht nur für Ordnung und einen klaren Kopf, sondern kann auch die Kasse ganz schön klingeln lassen. In Berlin gibt es jedes Wochenende eine ganze Reihe von Flohmärkten, auf denen ihr euren alten Kram zu Geld machen könnte. One man’s trash is another man’s treasure!


Wer nicht gerne (bei Wind und Wetter) draußen steht und den logistischen Aufwand scheut, findet im Internet Alternativen. Kleidung lässt sich auf Seiten wie kleiderkreisel, kleiderkorb oder Mädchenflohmarkt verkaufen, alles andere von Elektrogeräten bis Möbeln könnt ihr auf ebay kleinanzeigen oder Facebook-Verkaufsgruppen wie “Sell your stuff Berlin” verkaufen.

 

Für sein Geld bluten...

...ist nur halb so schlimm wie es klingt. Wer nicht nur einen Nebenverdienst möchte, sondern dabei auch etwas Gutes und Sinnvolles tun will, kann Blut- oder Plasmaspender werden. Dafür muss man allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Es eignet sich, wer gesund ist und zwischen 18 und 68 Jahren alt. Außerdem darf man in den letzten 6 Monaten nicht gepierct, tätowiert oder geimpft worden sein, darf nicht an Eisenmangel leiden und nicht schwanger sein. Am Abend vor der Blutspende darf man keinen Alkohol trinken. Nach einer Voruntersuchung muss ein Fragebogen ausgefüllt werden, wenn dann alles passt kann es losgehen!

Bei einer Vollblutspende, bei der meist ca. 500 ml entnommen werden, wird das ganze Blut verwendet. Das Spenden von Blutplasma ist weniger anstrengend, nur der flüssige Bestandteil des Blutes wird entnommen, die anderen Bestandteile werden dem Körper wieder zugeführt. Dementsprechend kann Plasma häufiger, nämlich bis zu 50 Mal im Jahr gespendet werden, während Vollblutspenden vier bis sechs Mal möglich sind.

Nicht alle Unternehmen bezahlen für die Spende. Und auch unter den zahlenden Blutspendediensten ist die Summe schwankend. In der Regel bekommt man für eine Vollblutspende zwischen 20 und 25 Euro, für Plasmaspenden zwischen 15 und 18 Euro.