10 Apps für das erste Semester an der Uni

Dass ein Studium nicht mit Schule zu vergleichen ist, bekommen Erstis schnell zu spüren. Tausend neue Eindrücke, viel mehr Leute und dabei ist man auch noch komplett auf sich gestellt. Damit die anfängliche Überforderung schneller überwunden wird, stellen wir euch nun zehn Apps vor, die den Einstieg ins Studium erleichtern können.
 

1. iStudiez

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Leider haben immer noch nicht alle Universitäten eine eigene App mit integriertem Stundenplan. Schaut man sich nach Alternativen um, stößt man schnell auf den Student Planner iStudiez. Vor allem die Pro Version für 2,99€ hat es in sich und ist eine große Hilfe in Sachen Zeitmanagement. Mit diesem Stundenplan lassen sich nicht nur die Kurse, sondern auch alle weiteren Aktivitäten und Termine übersichtlich organisieren. Hinzukommen verschieden Sektionen wie z.B. für Hausarbeiten, damit ihr garantiert keine Deadlines verpasst. Im Grunde bietet euch diese App Stundenplan, Kalender, Notenübersicht und To-Do-Liste in einem.

 

2. RefMe (jetzt Cite This For Me)

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Diese App steht für Referencing Made Easy und hilft euch beim Erstellen von Literaturverzeichnissen. Eine vollständige und sortierte Aufzählung der Quellen ist essenziell für alle wissenschaftlichen Arbeiten, die ihr abgeben müsst. Mithilfe von RefMe spart ihr dabei jede Menge Zeit und könnt Fehler so gut wie ausschließen. Dafür müsst ihr mit der App einfach nur den Barcode des Buches einscannen, auch Artikel, Internetseiten und Videos lassen sich eintragen. Das Ganze kostet euch keinen Cent und gehört definitiv zu den Must-haves.

 

3. SimpleMind

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SimpleMind ist die perfekte Lösung, um auf dem Handy Mind Maps zu erstellen, Ideen zu sammeln und Gedanken zu strukturieren. Die intuitive App überzeugt durch zahlreiche kreative Features, Tools und Layouts. Es gibt eine Pro Version für happige 6,99€, die allerdings nur für Firmen empfehlenswert ist. Eine tolle App um Struktur und Ordnung in Gedankenprozesse hineinzubringen.

 

4. Dropbox

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Kaum ein Student trägt im Zeitalter von Clouds noch externe Festplatten und USB-Sticks mit sich herum. Der Anbieter Dropbox bietet euch kostenlos zwei Gigabyte Online-Speicherplatz, auf die ihr von PC und Handy zugreifen könnt. Die Fotos, Dateien oder Videos könnt ihr zudem ganz leicht für andere zum Herunterladen und Bearbeiten freigeben. Mit dabei ist ein Dokumentenscanner, damit ihr Aufzeichnungen, Rechnungen oder ähnliches als PDF-Datei speichern könnt.

 

5. Flashcards

 

Wem Karteikarten zu Old School sind, dem raten wir zum Download von diesem Helferlein. Die Deluxe Version kostet 3,99€, ist im Gegensatz zu den Papierkärtchen jedoch unendlich oft wiederverwendbar. Es gibt zwei Lernmodi, die weniger gut beherrschte Karten wiederholen – das kurzfristige Ziel und die gestaffelten Wiederholungen. Außerdem könnt ihr euch Multiple Choice Tests erstellen um euer Wissen zu testen. Ein weiteres Argument für die Lern-App ist, dass ihr Inhalte aus Dropbox und GoogleDocs importieren könnt. Papiersparend und übersichtlich, so geht lernen heute.

 

6. GradeView

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Verwaltet eure Noten ganz einfach mit der kostenlosen App GradeView. Damit habt ihr nicht nur einen super Überblick, sondern könnt auch eure Bachelor- bzw. Masternote berechnen. Ihr könnt außerdem herausfinden, welche Noten ihr für welchen Durchschnitt braucht und eintragen, wenn Klausuren unterschiedlich gewichtet werden. Besonders interessant finden wir das Feature, mit dem du anonym herausfinden kannst, wie du im Vergleich mit deinen Kommilitonen abschneidest, egal ob an deiner Uni oder in ganz Deutschland.

 

7. Flatastic

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Ihr sammelt zum Semesterstart nicht nur erste Uni-Erfahrungen, sondern erfahrt vermutlich auch was das WG-Leben so mit sich bringt. Wer keine Lust darauf hat, einen drehbaren Putzplan aus bunter Pappe zu basteln, sollte sich schnell die Haushalts-App Flatastic herunterladen. Das Zusammenleben muss schließlich organisiert werden. Über die App könnt ihr alle wichtigen Punkte im Überblick behalten – Ausgaben, Einkaufsliste, Putzplan und Pinnwand. Außerdem werdet ihr benachrichtigt, wenn ein Mitbewohner gerade etwas von der Liste erledigt oder halt auch nicht.

 

8. Mensa App

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Mit dieser praktischen App könnt ihr schon am Montag checken, was es am Freitag in der Mensa zum Essen gibt. Schon wieder Gemüseauflauf? Dann schaut einfach nach, ob die anderen Mensen in der Stadt nicht etwas Besseres im Angebot haben. Über 500 Speisepläne in 190 Städten umfasst die App und ist dabei komplett kostenfrei.



 

9. Fast Budget

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Mit dem ersten Semester kommt eine Menge Eigenverantwortung auf euch zu, gerade in Sachen Geld kann das ganz schön hart sein. Um den Überblick über Einnahmen, Ausgaben und Ersparnisse zu behalten, ist eine solche App zur Finanzverwaltung absolut empfehlenswert. Mit dem Kostenmanager könnt ihr außerdem Budgets persönlich definieren und alle Geldbewegungen visualisieren.

 

10. Zenjob

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Als frisch gebackener Student darf natürlich der passende Studentenjob nicht fehlen. Wer mit der Tätigkeit und dem Arbeitspensum flexibel bleiben will, sollte sich für diese App entscheiden. Mit Zenjob spart ihr euch jede Menge Papierkram, da ihr die Jobs einfach über euer Smartphone auswählen und annehmen könnt. Das Ganze ist for free, wird bisher aber nur in Berlin und Hamburg angeboten.

 

Mit System ins neue Semester starten

Jedes Semester das gleiche Dilemma – monatelang ist alles entspannt und
plötzlich fängt der Stress an. Von null auf hundert ohne Vorwarnung. Auf
einmal wird Wissen vorausgesetzt, dass du dir selbstständig hättest anlesen
müssen. Und woher kommen eigentlich die drei Deadlines nächste Woche?
Auf all das kann man gut verzichten. Hier findest Du daher fünf hilfreiche
Tricks, um mit System ins neue Semester zu starten und Stress zu vermeiden.

 

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1. Kernliteratur früh besorgen und lesen

Aus eigener Erfahrung können wir euch wärmstens empfehlen, die Kernliteratur zum
jeweiligen Kurs schon am Semesterbeginn zu besorgen. Dann habt ihr später nicht
den Stress, dass die Bücher vergriffen oder ausverkauft sind. Noch viel wichtiger ist
jedoch, schon in der ersten Woche mit dem lesen anzufangen. So könnt ihr
ausschließen, in der Vorlesung überhaupt nichts zu verstehen. Außerdem habt ihr
später im Semester garantiert noch weniger Zeit und Nerven für Literatur dieser Art.
Also kümmert euch früh darum und bringt es so schnell wie möglich hinter euch.


2. Mit der Themenfindung starten

Dass man direkt mit den Projektarbeiten bzw. Hausarbeiten anfängt, ist unrealistisch.
Aber ein Anfang ist schon mal gemacht, wenn das Thema steht. Oft wird
unterschätzt, wie langwierig und mühsam das sein kann. Wenn man dann endlich ein
passendes Thema gefunden hat, muss das dann schließlich noch vom Professor
abgesegnet werden. Sich früh Gedanken um den Arbeitstitel zu machen, kann euch
die Nachtschichten kurz vor Abgabeschluss deutlich verkürzen.

 

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3. Nachbereitung, Nachbereitung, Nachbereitung

Habt ihr jemals konsequent die Vorlesungen nachbereitet? Wahrscheinlich nicht,
macht schließlich kaum einer. Dabei ist das die beste Prüfungsvorbereitung und
muss nicht einmal viel Zeit in Anspruch nehmen. Investiert nach dem Kurs einfach
zehn bis fünfzehn Minuten, um das Wichtigste kurz zusammenzufassen. Am Ende
des Semesters habt ihr damit eure Prüfungsvorbereitung schon halb geschafft, ihr
müsst die Notizen nur noch auswendig lernen. Abgesehen davon, bleiben die neuen
Inhalte besser im Kopf, wenn ihr sie nach dem Seminar nochmal aufschreibt und ihr
startet somit besser vorbereitet in die nächste Vorlesung.

 

4. Zeitplan erstellen

Gerade zu Beginn des Semesters wird man von Professoren, Dozenten und
wissenschaftlichen Mitarbeitern mit Terminen und Deadlines bombardiert. Da diese
weit in der Ferne liegen, sind sie schnell wieder vergessen. Es schadet daher nicht,
einen übersichtlichen Zeitplan mit all den wichtigen Daten zu erstellen und zentral

über dem Schreibtisch aufzuhängen. So habt ihr eure Deadlines im wahrsten Sinne
des Wortes immer vor Augen und erspart euch böse Überraschungen. Am besten
kalkuliert ihr auch schon, wie lange ihr für welche Hausarbeit voraussichtlich
brauchen werdet und tragt in den Zeitplan zudem einen Arbeitsstart ein.

 

5. Direkt um einen Job kümmern

Es gibt nichts Schlimmeres, als zwischen Hausarbeiten, Prüfungen und sonstigem
Unistress zu merken, dass man dringend einen Job braucht. Für eine lange Suche,
mühsame Bewerbungen und Einarbeitungen hat man dann nämlich gar keine Zeit.
Ihr solltet euch daher schon zum Semesterstart Gedanken darum machen, ob und
wo ihr jobben wollt. Wenn euch dabei schnelles Geld, Flexibilität und Abwechslung
wichtig sind, solltet ihr euch ohne viel Aufwand bei ZenJob anmelden. Über eine App
könnt ihr dann spontan entscheiden, was, wann und wieviel ihr arbeiten wollt. So
bleibt euch zumindest dieser Stressfaktor das ganze Semester über erspart.